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NADA Austria

Princess Sofia Trophy 28.03.–2.04.2010

Voller Erfolg vor Palma de Mallorca. Mit dem 18. Gesamtrang bei der Princess Sofia Trophy bewiesen die Tornado-Umsteiger Thomas Zajac und Thomas Czajka einmal mehr ihr großes Talent

„Es war für uns eine Regatta mit vielen Ups and Downs, wobei das Positive am Ende sicher überwiegt“, resümiert Vorschoter Czajka das Event unter der Schirmherrschaft des spanischen Königshauses. Mit Platz 18 im Gesamtklassement (61 Teilnehmer) konnten die Österreicher die in sie gesetzten Erwartungen vollends erfüllen, auch wenn der Weg zum Ziel durchaus ereignisreich verlief.

 

Gleich am ersten Tag gab es für die „Tommis“ zwei Premieren: Der erste Wettfahrtsieg im 49er, gefolgt vom ersten Frühstart in der zweiten Wettfahrt. „Das hat uns aber nicht aufgehalten, weiter Top-Ergebnisse zu segeln. Wir wussten jetzt, was alles möglich ist“, so Zajac.
Mit einigen soliden Wettfahrten und einer Streichmöglichkeit nach fünf Races war man eindeutig auf Kurs in Richtung Goldflotte, bis eine Kollision mit dem kroatischen Team die Österreicher zum Kentern brachte. „Wir hatten dadurch einen Materialschaden und waren zur Aufgabe gezwungen. Unserem Protest auf Wiedergutmachung wurde aber stattgegeben, und statt einer weiteren Disqualifikation bekamen wir für diese Wettfahrt einen Mittelwert zugesprochen“, erklärt Thomas Czajka. Auch einen zweiten Protest, diesmal vonseiten einer dänischen Mannschaft, konnten die beiden Wiener für sich entscheiden.
Am Ende der Qualifikation belegte man den 17. Platz und schaffte somit souverän den Einzug in die Goldflotte der besten 25.

 

Böiger Wind von 13-17 Knoten, dazu eine sehr spitze Welle aus mehreren Richtungen machten Zajac/Czajka in den ersten beiden Finalwettfahrten das Leben schwer. „Für uns war es eine echte Herausforderung, das Boot bei den vielen Druckunterschieden zwischen einzelnen Böen und Wellen in der optimalen Balance zu halten. Das liegt zum einen an dem noch verbesserungswürdigen Bootshandling, zum anderen an unserem etwas geringeren Mannschaftsgewicht“, so Steuermann Zajac, der ein unfreiwilliges Bad im Mittelmeer nicht verhindern konnte.

Ab der vierten Finalwettfahrt wurden die Verhältnisse einfacher und die Österreicher fanden ihren Rhythmus wieder. Mit den Plätzen 3, 11, 15, 8 und 8 zeigten sie die Konstanz, die man braucht, um in der Goldflotte bestehen zu können. Czajka: „Speziell die letzte Wettfahrt gibt Selbstvertrauen. Nach einem 20. Platz an der ersten Luv wurden wir mit gutem Speed und toller Aufholjagd noch Achte. Dass dieses Rennen bei 14-18 Knoten gesegelt wurde, zeigt, dass wir uns auch bei harten Bedingungen immer wohler fühlen.“

  

Zajac & Czajka-1 

 

Zajac & Czajka-2 

 

Bildcredit Marsano_OeSV



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